
… ein Tabu, mit ganz viel Unnatürlichen belegt. Oft jedenfalls.
Ich liebe es ja zu lernen, meinen Horizont zu erweitern, Neues zu entdecken. Und mich dem Leben, dem natürlichen Fluss ganz hin zu geben. Und so entzückte mich eine wunderbare Fügung zu Beginn des Jahres, durch die ich selbst noch einmal so manches erkennen und erfahren durfte, einiges durchlichtet wurde. Und sich Großes öffnen durfte.
Weitere Impulse aus unterschiedlichen Richtungen führten mich ziemlich direkt zum Thema Sexualität.
Eine Sache hatte ich dort sehr präsent vermutet. Und fand sie auch. Scham. Sie kommt von außen, wird Dir beigebracht, so lange erzählt, bis Du es als eigene Überzeugung übernimmst. Es handelt sich also nicht um ein natürliches Gefühl, sondern um eine Emotion. Sie bringt das innere Programm von „ich bin der Fehler“ mit.
Konditionierungen und ihre Hartnäckigkeit kenne ich nur zu gut, denn ich helfe Menschen oft dabei, ihre destruktiven, hinderlichen aufzulösen. In diesem Themenbereich zeigen sich auffallend viele, scheinbar fest graviert.
Was ich noch fand ist ein verqueres Verständis insgesamt. Geprägt von den Eltern, von Schule/Bildung und der sogenannten Aufklärung (die meiner Meinung nach keine ist und ganz sicher nicht auf einen natürlichen Umgang im Leben vorbereitet), angereichert von den eigenen Erfahrungen und Weltanschauungen, gerahmt von gesellschaftlichen Konventionen sowie medialen Inszenierungen. Ein erheblicher Teil davon Illusion…
Und enorm viel (Leistungs-) Druck, hohe Erwartungen, Anspannung, innere Checklisten, der Kontrolleur und Kritiker „inside“. Über Sexualität selbst, aber auch die eigenen Wünsche und Ängste zu sprechen, fällt vielen Menschen scheinbar schwer. Zu tief sitzen Ängste, Schuld-, Scham- und Minderwertigkeitsgefühle. Der innere Unfrieden mit sich, unterdrückte Aggressionen sowie auch Erfahrungen von Mißbrauch und manches mehr fließen mit ein.
Beim Lösen und Heilen solcher „Altlasten“ hilft Dir kein Alkohol, keine andere Droge. Sondern nur die Bereitschaft mit Dir selbst in die Tiefe zu gehen, bis an Deine Wunden zu tauchen – mit und ohne (therapeutische) Unterstützung.
Für ein erfülltes Dasein auch in der Sexualität braucht es – unabdingbar – SELBSTLIEBE, durch und durch, bedingungslos. Vor allem für den eigenen Körper.
Wie viele Menschen berichteten mir, dass sie sich nicht im Spiegel, unverhüllt, nackt mit Liebe und Wertschätzung anschauen können. Und ich selbst konnte das bis vor wenigen Jahren auch nicht. Selbst den Blick in Schaufensterscheiben habe ich vermieden. Jetzt ist der Rundum-Check täglicher Bestandteil meines Morgens. Mir gefällt sehr, was ich sehe. Und wie ist es bei Dir?
Grundsätzlich ist Begegnung auf verschiedenen Ebenen möglich: der körperlichen, der mentalen, der des denkenden Verstandes, der Gefühlsebene oder auf der spirituellen Ebene der Herzen.
Für die Verbindung auf HerzensEbene braucht es eine kraftvolle Entscheidung, Vertrauen, Offenheit, Raum, Zeit und die Bereitschaft, sich einzulassen, den Mut zu wirklicher Nähe. Wertschätzung und Dankbarkeit für Deine bisherigen Erfahrungen öffnen ebenfalls nochmals eine Tür. Dann ist es ein unglaublicher, freudvoller Tanz der Seelen im Körper der umfassende Heilung bringen kann…
Ich wünsche Dir, dass Du diese wunderbaren, tiefen und erfüllenden Erfahrungen zulassen und machen kannst. Dass Du auch hier Dein Sein und Dein wahres Potenzial ganz natürlich zum Ausdruck bringen kannst.
In diesem Sinne: Namasté…
Schau‘ gern auf den Methoden-Seiten nach meinem Angebot, auch speziell für Männer.
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